Money talks

geschrieben von Meg in Daily thoughts 21 Kommentare »

Mit Geld kannst Du ein Haus kaufen, aber kein Zuhause.
Mit Geld kannst Du eine Uhr kaufen, aber keine Zeit.
Mit Geld kannst Du ein Bett kaufen, aber keinen Schlaf.
Mit Geld kannst Du ein Buch kaufen, aber kein Wissen.
Mit Geld kannst Du einen Arzt kaufen, aber nicht Gesundheit.
Mit Geld kannst Du eine Position kaufen, aber nicht Respekt.
Mit Geld kannst Du Blut kaufen, aber nicht Leben.
Mit Geld kannst Du Sex kaufen, aber keine Liebe.
Quelle: via E-Mail

Das habe ich heute via E-Mail bekommen. Es war eine PPS, wie man sie täglich zu Hauf bekommt. Die meisten werden gelöscht, denn man möchte nicht an irgendwelchen “Zauber” denken, der einem den Arm abfallen lässt, wenn man diese Präsentation nicht an 9 Freunde weiterleitet.

Der Unterschied zu den anderen, die ich lösche? Nicht gegeben. Außer, dass ich mir diese Aussagen vorher aufgeschrieben habe.
Ich finde es schön, es berührt, es steckt eine Menge Wahrheit drin, um nicht zu sagen: Verdammt, warum ist mir das nicht eingefallen?! Doch dann … dann kommt mir wieder der Spruch in den Sinn: “Geld allein macht nicht glücklich” und ich spüre eine leise Wut in mir aufsteigen, denn diesen Satz höre ich immer nur von 2 Gruppen von Menschen:
1. Denjenigen, die genug Geld haben und
2. denen, die sehr wenig davon haben und sich einreden, dass sie nicht gerne mehr hätten.
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SaR: Aufregend!

geschrieben von Meg in Schafiges 36 Kommentare »

Einige werden sich schon gefragt haben, wo das verdorbene Stück das kleine, süße Schäfchen abgeblieben ist, nicht wahr? Tut mir leid, ich habe die Berichterstattung in letzter Zeit etwas vernachlässigt, hole es hiermit nach, denn Louies Reise in Deutschland neigt sich langsam dem Ende, wenn sich nicht noch eine nette Tante oder ein netter Onkel melden.

Louie verbrachte eine schöne Woche bei Tante Brainshaking und ihrem Keks, leider war Tante Brainshaking krank, doch Louie versuchte nicht zu viele Umstände zu machen und half ihr fleißig bei der Arbeit. Ich hoffe, es geht ihr wieder wesentlich besser, auch wenn sie sich leider nicht mehr meldet. Liebe Tante Brainshaking, über ein kleines Lebenszeichen würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank, dass Du Louie aufgenommen hast.

Danach reiste der kleine Racker zu Onkel Andi nach Berlin. Endlich mal wieder ein Männerhaushalt, dachte sich Louie und überredete den Onkel dazu, ein Fußball-Spiel zu kaufen :roll: Weitere Märchen, Aufklärung über kulinarische Genüsse aus der Hauptstadt (unter anderem wurde Brother Louie unterstellt, die Kinderschoki-Vorräte aufgegessen zu haben. Niemals, sage ich! Louie hat eine Schoki-Unverträglichkeit, das hat er von mir :mrgreen: ) und Drohungen zum Thema “Die ganze Wahrheit über die Beine des Andi aus Berlin” könnt ihr hier nachlesen und es wurde auch wunderbar mit Bildern dokumentiert. Ich werde auch alle bald ins Album laden, versprochen.
Beim Onkel Andi gab es sogar eine Abschiedsparty und ein eigens komponiertes LIED, in dem ALLE bisherigen Taten und Onkel vorkommen, ich war und bin nach wie vor sehr begeistert. Wenn Du mit Deinen Beinen kein Geld verdienen möchtest, vielleicht dann als song writer? Mr. Rock’n'Roll würde sich über etwas Unterstützung freuen, oder? ;)

Die letzte Woche verbrachte Louie bei Tante Alexandra, bei der es sogar bewegte Bilder gab. Auch dort ging es nicht ohne Fußball und Freunde, die er dort zahlreich kennen lernen durfte. Diese Freunde haben sogar im Vorfeld fleißig geübt, wie man ein kleines Schaf gebührend empfängt. Und dann durfte der Kleine auch noch eine Reise machen, auf der es eine Menge zu entdecken gab. Liebe Alexandra, ich danke Dir vielmals für die wunderschönen Bilder und für das Kind in Dir :)

Hier könnt ihr einige Impressionen sehen:

Quit pro quo!

geschrieben von Meg in Holz 15 Kommentare »

… und dann ist gut, Frau Prinzessin, die Du mir dieses Holz an den Kopf geschmissen hast. Dabei kann ich das nicht leiden. Gar nicht leiden. Es geht um “10 Dinge, auf die ich voll abfahre” - und danach werde ich mir eine Blog-Auszeit nehmen. Erstmal bis zum Wochenende.

1. Meine Physis - denn in den letzten 32 Jahren habe ich mich stets zu 100% auf meine Sinnesorgane verlassen können. Wenn mir etwas runterfiel, hob ich es auf ohne darüber nachzudenken, ob mir schwindelig wird. Ich setze mich auf mein Fahrrad und fahre 40-50 Kilometer, ohne dass ich danach ein Sauerstoff-Zelt brauche (auch wenn ich dem Gesicht nach durchaus diesen Eindruck erwecke). Mein Körper schwitzt, wenn ihm heiß ist, friert, wenn ihm kalt ist und sendet deutliche Signale, wenn ich ihm Schlechtes tue, wie am letzten Wochenende, weshalb ich nun etwas angeschlagen bin.

2. Meine große Liebe - der deutlichste Beweis dafür, dass Hoffnungen belohnt werden.

3. Mein Stevens X6, das beste Fahrrad, welches ich je gefahren bin.

4. Mein Seelenvogel, der mich nach all den Stichen & Hieben immer wieder daran erinnert, dass ich auf meine innere Stimme hören muss, damit ich die richtigen Entscheidungen treffe.

5. Mein iMeg, auf dem mittlerweile 8GB Seelen-Musik drauf sind, unter anderem das neue DISTURBED-Album, welches der ideale Sport-Treiber ist.

6. Meine Freunde, die für mich durch die Hölle und zurück gehen würden, um mein Leben zu retten.

7. Maria - der ich einen wunderbaren Boden verdanke, den ich mit der Zeit und jedem Lebensjahr nähren konnte, damit sie stolz auf mich sein kann.

8. Die Rennsemmel, die mich in den letzten 8 Jahren nicht im Stich gelassen hat und die ich frühestens in 6 Jahren beerdigen werde, keinen Tag früher.

9. Meine Ed Hardy’s, weil diese so geil sind, dass mich jeder auf sie anspricht.

10. Die Menschen, die dieses Blog Tag für Tag lesen, die sich Gedanken über meine Gedanken machen. Die widersprechen, diskutieren, debattieren, lachen, albern und mitfühlen.

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

Everything is okay….

geschrieben von Murmel in Murmel(ei), Musik 14 Kommentare »

Ohr:wurm zum Wochenende.

Weil er einfach gute Laune macht und ins Blut geht. Auch ohne Sonne. Aber die trage ich ja sowieso immer im Herzen.

Es geht mir gut. Ich freue mich auf das Wochenende, welches ich heute mit 2 Kolleginnen einläuten werde. Kino, “Sex and the city….” Man hat mich eingeladen. Ich werde abgeholt, ins Kino gefahren, eingelassen und verpflegt. Meine Frage, womit ich das verdient hätte bekam die Antwort: “Weil Du einfach seit Wochen gute Laune verbreitest, positiv bist und es einfach eine Freude ist mit Dir zusammen zu sein. Die Power ist einfach ansteckend.” *verlegen.schaut* …. Gestatten, Frau Hummeln im Hintern. :)

Das tut so gut.

Ich wünsche euch, besonders Meg & ElMar, ein schönes Wochenende.

Murmel.

:flower:

Projekt 52: Gelb & Werkzeuge

geschrieben von Meg in Projekt 52 9 Kommentare »

In diesem Beitrag werde ich wieder 2 Bilder abliefern.
Das erste Bild zum Thema der Woche 23, welches lautet: “Die Farbe GELB”. Dazu gibt es nicht viel zu sagen, außer: GELB ist eine Farbe, die man a) in meinem Kleider- und Schuhschrank auf keinen Fall finden wird. Gelb steht mir nicht. Ich habe nicht mal gelbe Deko, denn die steht mir auch nicht. Wir haben jedoch 2 Bäder: 1 Sylvester und 1 Tweety-Bad, denn in jedem steht eine Figur, ich zeige euch natürlich nur die gelbe ;)

Das zweite Bild bezieht sich auf das Thema der aktuellen Woche 24: “Werkzeuge”. Nun gut, hier muss ich etwas ausholen: Ich habe so ziemlich 2 linke Hände. Wenn man mir etwas einige Male zeigt und Geduld an den Tag legt, stelle ich mich nicht zu dumm an, doch meist habe ich selbst keine Geduld und bin auch nicht gerade … feinmotorisch begabt. In der Schule wickelte ich ein paar Jungs um den Finger, die mir im Werkunterricht ihre gebastelten Sachen gaben, damit ich mir dafür eine 1-2 beim Lehrer holte, während sie eine 2-4 dafür bekamen. Es dauert ein Weilchen, bis sie merkten, dass etwas grundsätzlich schief läuft, aber da waren wir schon aus der Schule raus.

In Handarbeit wurde ich aus Mitleid von der Arbeit ausgeschlossen, nachdem ich mir - fragt mich nicht wie - die Häkelnadel zwischen Mittel- und Ringfinger rammte und man schneiden wollte, da so eine Häkelnadel einen fiesen Widerhaken hat. Beim Stricken beraubte ich meine arme Großmutter beinahe ihres Augenlichtes, als ich mit den langen Stricknadeln eine Reihe von hier bis nach Castrop-Rauxel strickte, da ich es nicht schaffte, in die 2. Reihe zu kommen. Deshalb entschloss ich mich - zum Leidwesen meines Vaters, der bis heute der Ansicht ist, dass man mit Schwielen an den Händen, Schmerzen im Rücken, Knien und nach einem Job an einer Maschine nach Hause kommt, denn nur das wäre Arbeit - etwas zu machen, wofür ich meine Hände nicht brauche und wo mir meine Grobmotorik das Leben nicht zur Hölle macht.

Dazu muss man sagen, dass meine Eltern Deutschland verließen, damit die Kinder ein besseres Leben hatten. Also sah man mich als Ärztin oder Anwältin, die nebenbei noch etwas … Handarbeit macht, damit sie abends zu müde ist, das viele Geld auszugeben, das sie verdient hat. Nach einem Ausflug in die Uni, einem erfolgreichem Abbruch des Studiums beschloss ich etwas solides zu machen und ging “in die Werbung”. Mein Werkzeug ist primär mein Kopf. Dazu kommen noch die Hände, die das ausführen, was der Kopf sich ausgedacht hat, indem sie mit ca. 250 Anschlägen/Minute tippen. (Die Tasten sind groß, eine Tastatur überlebt bei mir max. 6-12 Monate, auch für Grobmotoriker geeignet). Kopf, Hände und Tastatur. Meinen Kopf kennt ihr. Meine Hände kann ich nicht knipsen, sie sind einfach zu schnell und das Bild zeigt die 3 wichtigsten Tasten auf meiner Tastatur: Das Internet, die E-Mail und die Favoriten. Vielen Dank ;)

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Weissu …

geschrieben von Meg in Daily thoughts 22 Kommentare »

Megfuzius sagt: Willsu ausschlafen, mussu Wecker ausmachen. :???:

Gerade habe ich geduscht, damit ich auch wirklich wach werde und mich wehren kann, wenn Leute mich in den Zoo sperren wollen. Gestern war ich nämlich bei Nicole. Nicole ist meine liebe Nachbarin und gleichzeitig Besitzerin eines Parfum-Hauses. Sie malte mir gestern meine Wimpern an, zupfte an meinen Augenbrauen und wir lachten sehr viel. Wir lachen immer viel.

Leider verrutschten dabei die Pads, die unter meinen Augen lagen … und verfärbten die Haut. Statt strahlende Augen zu haben, werde ich ElMar heute Abend als Panda-Bär am Flughafen empfangen. Es regnet, ich werde dennoch eine Sonnenbrille tragen und gleich zu Haribo fahren, denn die Herrschaften in Bulgarien verlangt es nach Gummibärchen.
Für alle, die mit dem Gedanken spielen, Deutschland für immer den Rücken zu kehren und im Ausland reich zu werden: In Bulgarien gibt keine gescheiten Süßigkeiten. Und keine Schnürsenkel. :roll:

Ich wünsche euch einen schönen Freitag und ein wunderbares Wochenende und denkt daran: Beine rasieren sollte Frau niemals, während sie eine SMS tippt. Das geht meist … blutig aus. Ich gehe derweil meine Multitaskingfähigkeit suchen, die gestern noch da war, als ich eine gefärbte Blödtussi überforderte Frau am Steuer beschimpfte, nach dem LipGloss suchte und eine SMS tippte.

Neue Brüste

geschrieben von Meg in Daily thoughts 32 Kommentare »

Gestern habe ich mir 4 Röcke, 5 Tops, 4 Paar Schuhe und einige Accessoires gekauft. Danach habe ich meinen Freund in die Wüste geschickt und mir dafür einen neuen geangelt. Mit viel Geld.
Heute lasse ich mir die Brüste vergrößern und das Fett absaugen. Danach gehe ich zum Friseur und werde dann zuschauen, dass ich allen den Rang ablaufe.

Was soll der Blödsinn? Ist Meg jetzt völlig durchgeknallt? Könnte man meinen. Doch das, was ich oben angerissen habe, ist für über 1 Million Mädchen Alltag, denn sie spielen alle das Online-Spiel “Miss Bimbo“: Man fängt als Püppchen im BH und Höschen an und hat zum Ziel die heißeste, berühmteste und coolste Tussi in Bimbo-Town zu werden. Wenn man sich anmeldet, bekommt man 1.000 Bimbo-Dollar mit denen man sich erstmal ankleiden kann. Doch glaubt nicht, es gäbe normale Shirts und Jeans. Was in der Boutique angeboten wird erfordert einen Waffenschein: Tops und Schuhe für eine Menge Geld, tief ausgeschnitten und nicht mal ein Paar Schuhe ohne Absatz.
Um kurz aufzuzeigen was da wirklich los ist, hier ein Zitat aus der Süddeutschen:

“Man stelle sich ein Spiel vor, bei dem es für kleine Mädchen zur Hauptbeschäftigung wird, in Klubs möglichst schnell möglichst viele fremde Männer zu küssen und nichts zu größerer Beliebtheit führt als eine Brustvergrößerung. Dieses Spiel gibt es wirklich - im Internet. Es heißt “Miss Bimbo” und ist derzeit in Großbritannien ein absoluter Renner. Weit über 200.000 Mädchen zwischen neun und 16 Jahren spielen es, in Frankreich sind es schon über eine Million.”

Man beachte: 9-16 Jahre!

Um all die Klamotten, Essen, Psychiater (!) und Operationen in Anspruch nehmen zu können, muss man dafür bezahlen. Das kann man einfach per SMS: man lädt per SMS das Konto auf und hat wieder Bimbo-Dollar, um sich alles leisten zu können.

Die Süddeutsche weiter:

[...] Zu Beginn des Spiels lautet ihr aktueller Zustand: IQ von 70, kein Hunger, kein Durst, Gewicht 58 Kilo - das Idealgewicht bei der Größe von 1,68 Meter. [...]

Der Blick in den Lebensmittelmarkt bei Miss Bimbo ist der nächste Schock: An Platz eins des Sortiments stehen Diätpillen, die man für 100 Bimbo-Dollar kaufen kann. Das Kontextmenü sagt: “Diätpillen, die leichtere Art zu essen.”

Eine Brustvergrößerung kostet 11.500 Bimbo-Dollar, Face-Lift schlappe 9.000 Bimbo-Dollar, das ist viel Geld, aber dafür steigt man im Ansehen um 2.000, bzw. 1.000 Punkte. Mit anderen Worten: je mehr man an sich machen lässt, je mehr Diätpillen, Operationen, IQ, Freunde, die für einen zahlen, Beauty-Behandlungen, Solarium, etc. desto höher steigt man im Ansehen. Und wenn irgendwas nicht zu vollsten Zufriedenheit verläuft, kann man für 50 Bimbo-Dollar den Psychiater aufsuchen oder in den “Bimbo Club” gehen, wo man flirten und tanzen kann und einen Freund findet, der für einen zahlt, “weil der Dich liebt”.

Um den IQ zu erhöhen, kann man seine Handtasche aufräumen oder “French Kiss” spielen.

Ich habe mich registriert, mir alles in Ruhe angeschaut, screen shots gemacht und mein Profil wieder gelöscht, denn es lässt mir die Galle überlaufen.

Es ist so schon schwer für die Kinder, ihren Körper zu akzeptieren wie er ist - wie sehr verfälscht so ein Spiel die eigene Wahrnehmung?

:mm:

Einen ausführlichen Artikel über das Spiel findet ihr bei der Süddeutschen. Hier gekennzeichnete Zitate stammen aus dem Artikel.

Rudelgucken

geschrieben von Meg in Daily thoughts 41 Kommentare »

Bald, ganz bald ist es wieder soweit: Menschen werden sich an öffentlichen Plätzen treffen und vor großen Leindwänden sitzen, Fußball gucken, die Emotionen hochkochen lassen, jubeln, feiern, weinen, lachen und so weiter und so fort.

Mein allerliebster Lieblingsradiosender 1Live hat sich letzte Woche um die Erhaltung der dt. Sprache bemüht und endlich, endlich das Wort, bzw. das Gebilde “public viewing” abgeschafft. Ich möchte gar nicht erst wissen, wer sich DAS hat einfallen lassen, denn “public viewing” bedeutet nichts anderes als öffentlich Aufbahrung von Toten.

Nun, das kann man jetzt so oder so sehen … wenn Deutschland verliert, ist es fast ein “public viewing” und ansonsten konnte man seine Vorschläge für ein Synonym einschicken.

Gewonnen hat: “Rudelgucken” und dieses Wort werde ich heute in meinen Wortschaftz aufnehmen. Die anderen Vorschläge könnt ihr hier nachlesen.

Ich werde mir heute ein weißes Shirt und ein rotes Hösken kaufen und so am Sonntag Tommy zum Mini-Rudelgucken empfangen :mrgreen:

Also: Wenn ihr euch demnächst zum Fußballschauen an öffentlichen Plätzen verabredet, nennt ihr das RUDELGUCKEN, damit es auch bald im Duden zu finden ist.

Schönen Freitag und ein schönes Wochenende, meine Lieben :)

Spannung

geschrieben von Meg in Daily thoughts 33 Kommentare »

Mr. Rock’n'Roll, Du mußt eigens für diese Szene, die in meinem Kopf zuckt, eine Filmmusik komponieren. Mir schwebt da eine Mischung aus ‘Die Vögel’ und ‘Der weiße Hai’ vor - meinst Du, Du kriegst das hin?

Ferner werde ich die Stimmung etwas detaillierter beschreiben, ich überlege, ob ich mich vielleicht leicht schneiden sollte, damit die Kamera eine Großaufnahme meines Bluttropfens aufnimmt und diesen bis ins Rosenbadewasser verfolgt.
*hektische Flecken bekommt*
Ohja, ich verstehe es, einen Augenblick dramatisch und spannend in die Länge zu ziehen, die flatternden Pupillen, kleine Schweißperlen auf der Stirn, erhöhter Blutdruck, hektische Flecken am Hals, zitternde Hände, ein Kloß im Hals, aufgestellte Nackenhärchen, feuchte Handflächen, ein Zucken im ganzen Leib, je mehr sich die Situation zuspitzt und DANN - DANN, wenn die Spannung am größten ist, der Körper gespannt, wie Robin Hood’s Bogen, DANN löst sich der purpurne Tropfen und fällt …

*stöhn*

Ich spinne heute. Ein wenig.
Ob es daran liegt, dass ich nun im Bett kullern kann?
Der Mensch ist ein schreckliches Gewohnheitstier.
Morgen wieder normal-bescheuert. Ehrlich ;)

Projekt 52: Streetlife

geschrieben von Meg in Projekt 52 1 Kommentar »

Erinnert ihr auch an die unzähligen Bilder, die ihr als Kinder auf die Bordsteine in eurer Straße gemalt habt, den miesepetrigen Nachbar stets im Auge, der einen meist danach dazu zwang, die “hässliche Kritzelei” wieder weg zu machen und der sich selbst etwas lächerlich machte, indem er sich darüber aufregte. Er ahnte wohl nichts davon, dass es später mal Kinder geben würde, die sein Haus mit sinnentleerten Phrasen besprühen würden. Hätte er doch damals die schönen Küken, Frösche und Affen bewundert, die wir gemalt haben. Oder die beliebten Hüpfspiele, von denen ich als Kind nie genug bekommen konnte, die Backen mit Luft aufgeblasen, höchst konzentriert hüpfte ich auf einem oder zwei Beinen von der 1 bis zu der 12, um dort triumphierend den Stein aufzuheben und mir wieder einen Kreidestrich aufschreiben zu können. Wie ich das geliebt habe, das waren die besten Spiele, wenn mal wieder das Unterhosen-Gummi am Stück ausgegangen war und wir nicht Gummi-Twist spielen konnten.

Ich werde an der Stelle die Folgen der Geschichte auslassen, in der ich das Unterhosengummi aus den Unterhosen meines Vaters mopse, um mir ein langes Hüpfgummi zusammenknoten zu können.

Als ich gestern mit Murmel und Joanna (ElMars Nichte) in Bonn einkaufen war, fielen mir ein paar Tiere auf, die Greenpeace auf den Boden gemalt hatte: Einen Affen und einen Wolf habe ich erkannt.


Meine Tiere von vor 20 Jahren hatten keine Ähnlichkeit mit diesen. Dennoch fand ich noch etwas, das mich an die Höhlenmalerei Kritzelei aus den Kindertagen erinnerte: Das Meisterwerk einiger Kinder in Joannas Straße.

Mein Beitrag zum Thema “Streetlife” in der 21. KW des Projekt 52:

Streetlife