ZU viel Geld

geschrieben von Meg in Daily thoughts 3 Kommentare »

Neulich hatte ich das Thema Geld, bzw. dessen Mangel in einem Beitrag verbraten. Dort kam auch zur Sprache, dass die Kluft zwischen reich und arm immer größer wird. Conni sagte, das sei nichts Neues, ich finde, dass es dennoch erschreckend ist, wie groß sie mittlerweile geworden ist.

Ich habe eine sehr interessante Seite gefunden, die sich mit dem Thema STATISTIK beschäftigt, welches eines meiner (beruflichen) Lieblingsthemen ist. Dort habe ich dies hier gefunden:

Bei www.statista.org findet ihr noch eine Menge anderer Statistiken, die ihr mit Hilfe eines iFrames komfortabel in eure Blogs einbinden könnt (hat bei mir leider nicht funktioniert), um eure Worte mit Zahlen zu bekräften. Doch es geht mir nicht nur um das Portal, sondern eigentlich um einen Artikel, den ich in der Zeitung gelesen habe. In New York starb eine Milliardärin, das ist erstmal bedauerlich, keine Frage. Diese Dame hinterließ einer anderen Dame 12 Millionen Dollar (irgendwas um die 7,7 Millionen Euro), doch dieses Geld, bzw. dieses Erbe wurde der Dame aberkannt. Warum? Nun, weil sie eine HUNDEdame ist. Ein Gericht hat entschieden, dass die Hundedame nicht diese Summe erben darf. Jesses, dachte ich mir, es gibt doch noch gescheite Richter, die sowas entscheiden und sich gegen merkwürdige Testamente durchsetzen, denn was soll denn eine 9-jährige Malteserhündin mit 12 Millionen Dollar, nicht wahr?

Sie bekommt jetzt nur noch 2 Millionen Dollar. Der HUND BEKOMMT 2 Millionen DOLLAR.
Erklärt das mal jemanden, der am Ende eines Monats 2€ übrig hat, nachdem er all seine Rechnungen bezahlt hat und die Familie ernährt hat.
Diese Familie könnte Glück haben, würde sie in den Staaten leben und ihr Hund wäre von einer Straßenreinigungsmaschine aufgesaugt worden, wie ebenfalls in New York passiert. Das Schmerzensgeld würde all ihre Sorgen lösen :roll:

Sagt mir bitte: WAS macht ein Hund mit 2 Millionen Dollar?

Und: Schönes Wochenende, ich werde heute beim Grillen schlemmen und morgen werde ich in meiner Mopped-Kluft wegschwimmen, bei den Temperaturen. Drückt mir die Daumen, dass Tommy in die LEDERkombi steigt :mrgreen:
Dann mache ich auch ein Bild, versprochen!

Money talks

geschrieben von Meg in Daily thoughts 21 Kommentare »

Mit Geld kannst Du ein Haus kaufen, aber kein Zuhause.
Mit Geld kannst Du eine Uhr kaufen, aber keine Zeit.
Mit Geld kannst Du ein Bett kaufen, aber keinen Schlaf.
Mit Geld kannst Du ein Buch kaufen, aber kein Wissen.
Mit Geld kannst Du einen Arzt kaufen, aber nicht Gesundheit.
Mit Geld kannst Du eine Position kaufen, aber nicht Respekt.
Mit Geld kannst Du Blut kaufen, aber nicht Leben.
Mit Geld kannst Du Sex kaufen, aber keine Liebe.
Quelle: via E-Mail

Das habe ich heute via E-Mail bekommen. Es war eine PPS, wie man sie täglich zu Hauf bekommt. Die meisten werden gelöscht, denn man möchte nicht an irgendwelchen “Zauber” denken, der einem den Arm abfallen lässt, wenn man diese Präsentation nicht an 9 Freunde weiterleitet.

Der Unterschied zu den anderen, die ich lösche? Nicht gegeben. Außer, dass ich mir diese Aussagen vorher aufgeschrieben habe.
Ich finde es schön, es berührt, es steckt eine Menge Wahrheit drin, um nicht zu sagen: Verdammt, warum ist mir das nicht eingefallen?! Doch dann … dann kommt mir wieder der Spruch in den Sinn: “Geld allein macht nicht glücklich” und ich spüre eine leise Wut in mir aufsteigen, denn diesen Satz höre ich immer nur von 2 Gruppen von Menschen:
1. Denjenigen, die genug Geld haben und
2. denen, die sehr wenig davon haben und sich einreden, dass sie nicht gerne mehr hätten.
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Quit pro quo!

geschrieben von Meg in Holz 15 Kommentare »

… und dann ist gut, Frau Prinzessin, die Du mir dieses Holz an den Kopf geschmissen hast. Dabei kann ich das nicht leiden. Gar nicht leiden. Es geht um “10 Dinge, auf die ich voll abfahre” - und danach werde ich mir eine Blog-Auszeit nehmen. Erstmal bis zum Wochenende.

1. Meine Physis - denn in den letzten 32 Jahren habe ich mich stets zu 100% auf meine Sinnesorgane verlassen können. Wenn mir etwas runterfiel, hob ich es auf ohne darüber nachzudenken, ob mir schwindelig wird. Ich setze mich auf mein Fahrrad und fahre 40-50 Kilometer, ohne dass ich danach ein Sauerstoff-Zelt brauche (auch wenn ich dem Gesicht nach durchaus diesen Eindruck erwecke). Mein Körper schwitzt, wenn ihm heiß ist, friert, wenn ihm kalt ist und sendet deutliche Signale, wenn ich ihm Schlechtes tue, wie am letzten Wochenende, weshalb ich nun etwas angeschlagen bin.

2. Meine große Liebe - der deutlichste Beweis dafür, dass Hoffnungen belohnt werden.

3. Mein Stevens X6, das beste Fahrrad, welches ich je gefahren bin.

4. Mein Seelenvogel, der mich nach all den Stichen & Hieben immer wieder daran erinnert, dass ich auf meine innere Stimme hören muss, damit ich die richtigen Entscheidungen treffe.

5. Mein iMeg, auf dem mittlerweile 8GB Seelen-Musik drauf sind, unter anderem das neue DISTURBED-Album, welches der ideale Sport-Treiber ist.

6. Meine Freunde, die für mich durch die Hölle und zurück gehen würden, um mein Leben zu retten.

7. Maria - der ich einen wunderbaren Boden verdanke, den ich mit der Zeit und jedem Lebensjahr nähren konnte, damit sie stolz auf mich sein kann.

8. Die Rennsemmel, die mich in den letzten 8 Jahren nicht im Stich gelassen hat und die ich frühestens in 6 Jahren beerdigen werde, keinen Tag früher.

9. Meine Ed Hardy’s, weil diese so geil sind, dass mich jeder auf sie anspricht.

10. Die Menschen, die dieses Blog Tag für Tag lesen, die sich Gedanken über meine Gedanken machen. Die widersprechen, diskutieren, debattieren, lachen, albern und mitfühlen.

Ich wünsche euch eine schöne Woche.

Projekt 52: Gelb & Werkzeuge

geschrieben von Meg in Projekt 52 9 Kommentare »

In diesem Beitrag werde ich wieder 2 Bilder abliefern.
Das erste Bild zum Thema der Woche 23, welches lautet: “Die Farbe GELB”. Dazu gibt es nicht viel zu sagen, außer: GELB ist eine Farbe, die man a) in meinem Kleider- und Schuhschrank auf keinen Fall finden wird. Gelb steht mir nicht. Ich habe nicht mal gelbe Deko, denn die steht mir auch nicht. Wir haben jedoch 2 Bäder: 1 Sylvester und 1 Tweety-Bad, denn in jedem steht eine Figur, ich zeige euch natürlich nur die gelbe ;)

Das zweite Bild bezieht sich auf das Thema der aktuellen Woche 24: “Werkzeuge”. Nun gut, hier muss ich etwas ausholen: Ich habe so ziemlich 2 linke Hände. Wenn man mir etwas einige Male zeigt und Geduld an den Tag legt, stelle ich mich nicht zu dumm an, doch meist habe ich selbst keine Geduld und bin auch nicht gerade … feinmotorisch begabt. In der Schule wickelte ich ein paar Jungs um den Finger, die mir im Werkunterricht ihre gebastelten Sachen gaben, damit ich mir dafür eine 1-2 beim Lehrer holte, während sie eine 2-4 dafür bekamen. Es dauert ein Weilchen, bis sie merkten, dass etwas grundsätzlich schief läuft, aber da waren wir schon aus der Schule raus.

In Handarbeit wurde ich aus Mitleid von der Arbeit ausgeschlossen, nachdem ich mir - fragt mich nicht wie - die Häkelnadel zwischen Mittel- und Ringfinger rammte und man schneiden wollte, da so eine Häkelnadel einen fiesen Widerhaken hat. Beim Stricken beraubte ich meine arme Großmutter beinahe ihres Augenlichtes, als ich mit den langen Stricknadeln eine Reihe von hier bis nach Castrop-Rauxel strickte, da ich es nicht schaffte, in die 2. Reihe zu kommen. Deshalb entschloss ich mich - zum Leidwesen meines Vaters, der bis heute der Ansicht ist, dass man mit Schwielen an den Händen, Schmerzen im Rücken, Knien und nach einem Job an einer Maschine nach Hause kommt, denn nur das wäre Arbeit - etwas zu machen, wofür ich meine Hände nicht brauche und wo mir meine Grobmotorik das Leben nicht zur Hölle macht.

Dazu muss man sagen, dass meine Eltern Deutschland verließen, damit die Kinder ein besseres Leben hatten. Also sah man mich als Ärztin oder Anwältin, die nebenbei noch etwas … Handarbeit macht, damit sie abends zu müde ist, das viele Geld auszugeben, das sie verdient hat. Nach einem Ausflug in die Uni, einem erfolgreichem Abbruch des Studiums beschloss ich etwas solides zu machen und ging “in die Werbung”. Mein Werkzeug ist primär mein Kopf. Dazu kommen noch die Hände, die das ausführen, was der Kopf sich ausgedacht hat, indem sie mit ca. 250 Anschlägen/Minute tippen. (Die Tasten sind groß, eine Tastatur überlebt bei mir max. 6-12 Monate, auch für Grobmotoriker geeignet). Kopf, Hände und Tastatur. Meinen Kopf kennt ihr. Meine Hände kann ich nicht knipsen, sie sind einfach zu schnell und das Bild zeigt die 3 wichtigsten Tasten auf meiner Tastatur: Das Internet, die E-Mail und die Favoriten. Vielen Dank ;)

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Emanzipation?

geschrieben von Meg in Fund:Stück 46 Kommentare »

Welche Frau hat sich nicht bereits mindestens einmal in ihrem Leben gewünscht, im Stehen pinkeln zu können?
Die Frau, die an der Stelle laut “Ich nicht!” sagen kann, lügt entweder ohne mit der Wimper zu zucken, oder war noch nie in einer der unten beschriebenen Situationen. Blase ist voll und frau befindet sich:

  • auf einem Festival/Kirmes/Wiesn/, etc., weit und breit sind entweder nur Dixi-Toiletten zu sehen, die man unter keinen Umständen betreten möchte, da man sofort im hohen Bogen das Bier von sich geben würde oder aber die Schlange vor diesen Plastik-Häuschen reicht vom Festival bis nach Castrop-Rauxel
  • in der Pampas: Weit und breit ist keine Toilette aber eine Menge Bäume und Büsche
  • auf einem Ausflug in der Wüste/im Tal der Könige/etc.
  • auf einer Autobahnraststätte, bzw. viel mehr einem verlassenen Parkplatz und dreckigen Toiletten oder in Frankreich über Löchern im Boden
  • in der Nähe eines Plumpsklos und weiß genau, dass sie sich über DEM Loch nicht hinhocken möchte

Das ist kein Problem mehr, wie dieser Film zeigt. Fraglich ist es dennoch, ob sich der Hersteller dieser Vorrichtung die goldene Nase verdienen wird. Was sagt ihr - FRAUEN - dazu? Was sagt ihr - Männer - zu diesem Plastik-Eingriff in eure letzte männliche Bastion?

Absurdistan

geschrieben von Meg in MegLosophie 17 Kommentare »

Renate bog von der mehrspurigen Fahrbahn nach rechts und winkte nochmal über die Schulter. Sie hatte noch 5 km nach Hause und der Himmel zog sich bereits zu. Ich versuchte mein Fahrrad zwischen einen Kinderwagen und einen älteren Mann mit Hund zu manövrieren und wunderte mich, dass ich diesmal kaum etwas von der Bodenhaftung des schweren Mountainbikes spürte, im 4. Gang flog das Rad fast über die Straße und ich spürte, dass mein Rücken unter dem Shirt und der Regenjacke feucht wurde. Eine innere Euphorie ergriff von mir Besitz, als ich daran dachte, dass ich es geschafft hatte. Merkwürdigerweise schnürte ein hässlicher Kloß meinen Hals zu und machte mir das Atmen schwerer, als es nach den 15 km ohnehin schon war. Meine Beine waren jedoch von einer eigenartigen Leichtigkeit, als wären sie nicht an meinem Körper angewachsen. Auf der Zielgeraden verlor ich plötzlich die Kontrolle über das Rad, schlingerte gefährlich nahe am Straßengraben und blieb erschrocken stehen. Ein Blick auf den Hinterreifen zeigte, dass ich in einen Nagel gefahren sein musste, der sich vollends durch den dicken Reifen bohrte. Ich nutzte die Gelegenheit einige von den Erdbeeren zu essen, die ich eingekauft hatte und schob das Fahrrad nach Hause, als meine Schwester mich überholte.

In dem Moment bleib die Welt fast stehen und ich stellte bewusst fest, dass das Leben in dem Augenblick in Zeitlupe ablief. Ich habe das gehässige Lächeln – oder war es ein hämisches Grinsen? – meiner Schwester genaustens sehen können, als sie quälend langsam an mir vorbeifuhr, die Farben der Welt um uns herum waren verschwommen, bis auf die gestochen scharfen Umrisse unser beider Personen. Es war bedrückend still, man konnte es als ‚Todesstille’ bezeichnen, auch wenn ich dem Ausdruck bisher keine Definition zuordnen konnte, jetzt schien es mir sehr passend, das so und so zu fühlen zu umschreiben. Diese Begegnung dauerte keine 15 Sekunden, da war sie auch schon an mir vorbei und trat noch heftiger in die Pedalen, ihre langen blonden Haare flatterten dabei im Wind – dabei war es doch windstill. Fahrtwind.
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Norma Loh: Real life

geschrieben von Meg in Norma Loh 26 Kommentare »

Norma Loh ist als eine sehr belesene Frau bekannt. Über die Qualität der Literatur streiten sich die müden Geister ihrer Freunde und Bekannten, doch wenn man etwas über das Lifestyle, Mode, Horoskope oder Psycho-Tests wissen möchte, ist Norma Loh eine Quelle, die ohne Hintergrundrecherche angezapft und gerne zitiert wird.

Norma Loh ist außerdem sehr internetaffin und beschäftigt sich schon seit Jahren mit der Adaption dieses Mediums in ihren Alltag: Sie vereinbart Termine via E-Mail, kauft in Internet-Shops ein, nimmt an unzähligen Gewinnspielen teil und verkauft die wertlosen Gewinne bei ebay, damit sie genug Platz für diverse Test-Produkte hat, die sie für einige Portale vertestet.

Außerdem ist sie Mitglied in allen namhaften communities, hat alle notwendigen Tools auf dem Rechner, so dass sie immer mitreden kann. Nun, sie ist ja derzeit auch Single, weshalb sie sich all dem multimedialem Kram in aller Seelenruhe widmen kann. Und es macht ihr eine Menge Spaß: Sie hat neulich sogar ein Video von sich aufgenommen, während sie mit einem flauschigen Handtuch der Marke Wel*a auf dem Kopf (einer ihrer ersten Online-Gewinne) das neueste Liedchen von den No Angels trällert und erfreut sich der Tatsache, dass ihre Freunde, die sie bereits via Rund-E-Mail informiert hat, auch fleißig für sie stimmen.

Danach rief sie den Chat in ihrer Lieblingscommunity auf und mischte sich aus dem Stand in eine Unterhaltung zwischen me_lady75 und prinzesschen ein, die gerade die Beziehungsprobleme zwischen prinzesschen und ihrem Prinzen redeten. Nach 5 Minuten wurde ihr zu langweilig und Norma Loh klickte sich in die Single-Börse ihres Vertrauens ein um festzustellen, dass Biker_Manfred Marke: Single, 43, Fußballfeld mit Zuschauern auf dem Kopf und Bauchansatz in Leder gezwängt sie gerne daten würden. Sie klickte ihn ohne einen Kommentar weg und klickte sich zur Entspannung auf die Schuhe24-Seite, wo sie sich erstmal nach Herzenslust durch die Sommerkollektion 2008 klickte, einige der wunderschönen Ballerinas in ihren Warenkorb legte um diesen gleich zu löschen, als ihr Messenger blinkte und sie sich in eine Unterhaltung mit Basti vertiefte, dem sie nach 10 Minuten die “Darf ich Dich zu meinen Kontakten hinzufügen”-Anfrage schickte. 1 Stunde später gönnte sie sich doch noch die hübsche Bluse bei Ramsch4u.de, weil diese die meisten Sternchen als Bewertung hatte.

Danach ging sie glücklich und zufrieden ins Bett.
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Twitter

geschrieben von Meg in Daily thoughts 40 Kommentare »

Auch ich nutz(t)e seit einigen Wochen Twitter, wie einige von euch vielleicht bereits in der Sidebar des Blogs gesehen haben: Meg2Date, lautet die Rubrik und ermöglicht wildfremden Menschen, die bei Twitter registriert sind zu verfolgen, was ich da rein schreibe. So eine Art “Statusmeldungen” finden sich dort, aber auch uninterssante Pupse und Neuigkeiten über den sprichwörtlichen Sack Reis in China oder eine geplatzte Bratwurst an der Reeperbahn. Einige schreiben wirklich jeden, noch so homöopathischen Müll/Fetzen ihrer geistigen Fabrik da rein - ohne Rücksicht auf Verluste.

DAS habe ich geübt. Ich habe versucht ein Teil dieser Community zu werden und meine Launen, Kurzgedanken, Ergüsse geistiger Natur, Fragen aber auch Antworten auf ungestellte Fragen dort zu posten. Sinnlos. Es brachte nichts. Weder hatte ich das Gefühl, “dazu zu gehören”, noch hatte ich das Gefühl etwas zu verpassen, wenn ich dort nichts schreibe. Man muss schon sehr … unterbeschäftigt sein, um dort auch noch zu schreiben, während man über den Feed-Reader auch noch die 3-stellige Anzahl von Blogs scannt und Beiträge schreibt, Gruppen bei Studi-VZ bedient und das Xing-Profil aktualisiert.

Es ist kein Geheimnis, dass ich eine Rampensau bin, aber ich stehe auch dazu, dass ich nicht omnipräsent sein muss und möchte. Ich bin froh darüber, dass ich meine Sucht in den Griff bekommen habe und das Internet benutze, um auf dem Laufenden zu bleiben, mich zu informieren und Netzwerke zu knüpfen und nicht mehr dafür, um mich selbst zu finden, mich selbst zu positionieren, mich selbst zu offenbaren und festzustellen, dass nicht die Allgegenwärtigkeit mich glücklich macht, sondern der Gegensatz zu Omnipräsenz. Ich habe mein Twitter-Profil heute gelöscht (Frau Maksi ebenfalls, wenn auch unabhängig voneinander), genauso wie ich alle möglichen Community-Mitgliedschaften gekündigt habe, denn die Prioritäten haben sich in meinem Leben enorm verschoben und die Ressourcen sind knapp, wie überall in der Wirtschaft, in privaten Haushalten und bei einzelnen Personen.

Ich habe viele Artikel über Twitter gelesen, auch die von den s.g. A-Bloggern, doch um ehrlich zu sein, sind mir diese Menschen schon immer ein Rätsel gewesen. Ich hoffe, hier wird jetzt nicht Erstaunen mit Bewunderung verwechselt, denn ich frage mich ernsthaft, wie man es neben einem regulären Job noch schaffen kann, ein A-Blog zu befeuern, in diversen communities aktives Mitglied zu sein, ständig an seinem Blog zu basteln, diverse Neben-Blogs und Mirco-Blogging zu betreiben, den OFFLINE-Freundeskreis gewissenhaft zu pflegen UND eine Beziehung zu führen, die nicht überwiegend aus Online-Kommunikation besteht. Hut ab? Neee, ihr macht das schon richtig, für euch. Für mich ist das nichts.

Ich bleib’ lieber hier, in meinem Revier. Wer mich also lesen möchte, kann das fortan nur noch hier tun. Und als Kommentatorin in diversen anderen Blogs. Wem es nicht reicht, der sollte sich eine Tageszeitung abonnieren und diese in aller Gemütlichkeit lesen. Das macht Spaß und bildet :)

Kismet?

geschrieben von Meg in MegLosophie 26 Kommentare »

Er ist 97 Jahre alt, als er stirbt. Sie ist 87 Jahre alt, als sie stirbt.
Beide am gleichen Tag.  An unterschiedlichen Orten. Sie an Folgen eines Sturzes, er, weil er wohl nicht mehr alleine weiter leben wollte. Eine schreckliche Vorstellung, denn immerhin war er 66 Jahre mit ihr verheiratet.

Glücklich.
In Deutschland wird beinahe jede 2. Ehe geschieden. Was ist los? Warum ist das so?

^^

geschrieben von Meg in Blogroll 24 Kommentare »

Diese Überschrift sieht komisch aus. Doch Katzenfreunden wird sie bekannt vorkommen. Ich gestehe bereits an der Stelle, dass ich kein Katzenfreund bin, allerdings auch nicht ihr Feind, solange sie nicht versuchen ihr 7. Leben als Kühlerfigur meines Wagens verbringen zu wollen und mir nicht innerhalb von wenigen Minuten auf den Schoss hüpfen und schnurren. Von Katzenhaltern habe ich gehört, dass sich diese Fellknäuel immer die Leute aussuchen, von denen sie “spüren”, dass sie nicht gemocht werden und diese versuchen sie dann zu becircen.

Liebe Katzen, ihr könnt euch die Mühe sparen. Ich stehe auf Hunde. Und damit sind nicht die “kick dogs” und Fußhupen gemeint, sondern alles ab einer Schulterhöhe von 40 cm. Richtige Hunde also. Meine Lebensumstände erlauben mir jedoch keine Hundehaltung, mein Arbeitgeber ist nicht begeistert, wenn ich mit einem kleinen Rotti-Sennen-Mischling im Termin sitze. Leider.

Deshalb werde ich noch warten müssen, bis ich irgendwann pensioniert bin und mir einen Hund zulegen kann.

Umso mehr freue ich mich (fast) jeden Tag, wenn ich die wunderschöne Hundedame von Conni bewundern darf oder bin tierisch aus dem Häuschen, wenn wir uns Lara ausleihen und mit ihr in den Wald gehen. A propos Lara: Bitte, bitte, bitte - lebe nochmal solange, ja? Seufz.

Doch um auf die Katzen und dieses merkwürdige Ohren-Ding zurückzukommen: Hello Kitty (hier werden jetzt Sari, Schokoschaf und noch ein paar andere Kinder Mädchen Frauen freudig aufschreien) wird Botschafterin für Japan.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Eine fiktive, japanische Figur wird nun als Botschafterin für Japan als Urlaubsland werben. Sie ist jetzt … Tourismusgesandte. Eine FIKTIVE KATZE!
Diese - mit wenigen Streichen gezeichnete - Katze begann ihre Karriere bereits 1974 als Motiv auf einer Geldbörse und heute tragen erwachsene Frauen Ringe, Shirts und Unterwäsche mit diesem Viech :eek:

Naja, ich bin wenigstens ehrlich und gebe zu, dass Betty Boop auf meinem Höschen prangt. Und nun werde ich das Murmel-Zimmer noch etwas herrichten und die Dame später vom Bahnhof abholen.

Morgen stößt noch Frau Tommy dazu und dann … dann wird Geschichte geschrieben, meine Lieben :)

Außerdem bin ich dem Ruf von Herrn Winkelsen gefolgt und habe ein Badeoutfit-Bild eingereicht … findet ihr es?