Stimmt nicht. Unsere wahren Vorbilder sind Ziegenböcke, Schafe und Schnecken. Und warum das so ist? Sie schauen sich etwas von der Natur ab. Was uns wieder dazu bewegen könnte, vorschnell zu urteilen. Warte doch ab und lerne
Frauen stehen auf Gewinner.
Und die erkennen sie am Geruch. Schuld sind Hormonveränderungen durch den Ausgang eines Kampfes. Schon fünf Minuten nach dem Schlagabtausch erschnüffeln die Weibchen der Berglemminge den Sieger und geben sich ihm hin. Ist dieser Mechanismus beim menschlichen Weibchen verkümmert, hilft das Fächeln mit einem Tausend-€-Schein dem Geruchssinn oft auf die Sprünge. Wobei das bei mir ein paar mehr sein müßten. So ein Mini Cooper S ist nicht billig - BUT the girl’s best friend!
Lustvoller Schmerz.
Grundkurs in SM: Vergiss die Peitsche und Knebel, den ultimativen Lustgewinn versprechen kleine Pfeile, die man dem Partner in die Seite sticht. Doch treffe Vorsichtsmaßnahmen: Zumindest bei Schnecken sorgt der Schmerz nicht nur für mehr Lust, sondern auch für größere Fruchtbarkeit!
Komisch, wenn ich ElMar in die Seite pieckse, dann kichert er los und verteidigt sich. Ob ein Mensch umso fruchtbarer ist, je kitzeliger er ist?
Konkurrenz.
Wer sagt denn, dass sich immer nur Männer um Frauen prügeln müssen? Einfach den Kampf durch gezielte Sticheleien initiieren und abwarten, bis die Krallen fliegen (wie bei Wildkaninchen) oder der Krieg durch Psychotricks entschieden ist (Gelbe Babuinen zum Beispiel setzen die Konkurrentin so lange unter Stress, bis sie unfruchtbar wird). Das nenne ich mal einen Kampf unter der Gürtellinie.
Und wenn mich nicht alles täuscht, machte man das bei “Herzblatt” auch schon so, bevor man gemeinsam im Hubschrauber nach Oer-Erkenschwick flog.
Keuschheitsgürtel.
Nach dem Sex sollst Du ruhen oder Deiner Frau klarmachen, dass nur Du der einzig Seligmachende bist. Herr Erdhörnchen (alternartiv auch Eichhörnchen) schafft das ohne viele Worte: Mit einer Art Silikonpropfen verschließt er die Scheide. Zu drastisch? Ich finde, das ist eine Schweinerei. Wobei es schon Frauen gegeben hat, die trotz “o.b. inside” Sex hatten
Statussymbole.
Man braucht sie, um Frauen und Konkurrenten zu beeindrucken. Um zu beweisen, wer die dicksten Hörner hat, jagt man sie mit 90 Sachen gegeneinander. Der Trost für alle, bei denen es nur zu kleinen Nummern reicht: Je größer das Statussymbol, desto geringer die Lebenserwartung. Prahlen kostet viel Energie und erhöht das Unfallrisiko.
Ähm … je größer das Statussymbol? Ein Fiat Punto sollte das Leben nicht zu vorzeitig beenden
Ich bin mal in mich gegangen, nachdem die Aktivität meiner Leser in den letzten Tagen nachgelassen hat - verhält sich übrigens proportional zu meiner eigenen Lustlosigkeit in Bezug auf das Lesen von Blog und das Schreiben/Kommentieren. Auf meinem Schreibtisch und in meinem Kopf häufen sich tatsächlich eine Menge Themen, die ich gerne … verbraten würde, doch die habe ich nun in einen großen Ordner gepackt, auf dessen Rücken in großen Buchstaben “Winter” und “Regentage” steht. Denn derzeit verbringe ich ungern meine sonnigen, freien Stunden mit einem klebenden Hintern auf dem ChefLedersessel, sondern schmiege diesen lieber an den ergonomisch geformten Mädchen-Sattel meiner Super-Bikes, eigens mit einer Aussparung für die empfindlichen Weichteile (die sinnbefreiteste Erfindung bei Fahrrädern, wenn man mich fragt) oder lasse ihn in einen Badeanzug gleiten und versuche ihn möglichst elegant durch das 50-Meter-Becken zu ziehen.
Gestern musste ich ihn allerdings in die Motorrad-Kluft zwängen. Zumindest nahm ich an, dass ich zwängen musste, doch Dank einiger Anstrengungen der letzten Wochen und 10,5 kg weniger Gewicht am Hintern und Hüfte sprang ich quasi in diese Hose und musste mir nicht mehr abbrechen, als beim letzten Mal. Wobei damals lediglich meine Würde temporär einen Bruch erlitten hatte.
Ich schwang mich mühelos auf die Gummikuh (damals brauchte ich noch ein Treppchen
) und wir düsten nach Leverkusen. Dort konnten Tommy und ich einen langhaarigen Biker so richtig zum schwitzen bringen. Der Schweiß rann ihm in Bächen runter, er war knallrot angelaufen und japste - aber er ließ uns nicht los, verdammtnochmal! Weshalb wir gestern nur ein paar Runden machen konnten und ich mir teilweise vorkam, als hätte ich eine Reise in die Vergangenheit gewählt, wo mein Papa einen Stock in das Mofa steckte, damit ich nicht umkippe, als ich mit 9 Jahren meine ersten Fahrversuche unternahm. Damals bin ich meinem Papa jedoch davon gefahren.
Dafür kann ich jeder Frau so eine Motorrad-Hose empfehlen, statt teurer Lymphdrainagen: Gestern hatten wir 30 Grad, als ich in dieser atmungsaktiven Polyester-Kombi auf einem Platz ohne Schatten stand und spürte, wie mir mein eigener Schweiß in die Schuhe läuft. Lecker. Doch danach spürte ich etwas Fahrtwind bei ca. 6 km/h. Gut, ich war schon immer ein Optimist.
Soviel zum Wochenende und für jetzt … möchte ich euch noch etwas auf den Weg zur nächsten Fußball-WM oder EM geben: “Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Sieg, Niederlage oder Unentschieden!”
Einen schönen Wochen-Start,
Meg
Neulich hatte ich das Thema Geld, bzw. dessen Mangel in einem Beitrag verbraten. Dort kam auch zur Sprache, dass die Kluft zwischen reich und arm immer größer wird. Conni sagte, das sei nichts Neues, ich finde, dass es dennoch erschreckend ist, wie groß sie mittlerweile geworden ist.
Ich habe eine sehr interessante Seite gefunden, die sich mit dem Thema STATISTIK beschäftigt, welches eines meiner (beruflichen) Lieblingsthemen ist. Dort habe ich dies hier gefunden:
Bei www.statista.org findet ihr noch eine Menge anderer Statistiken, die ihr mit Hilfe eines iFrames komfortabel in eure Blogs einbinden könnt (hat bei mir leider nicht funktioniert), um eure Worte mit Zahlen zu bekräften. Doch es geht mir nicht nur um das Portal, sondern eigentlich um einen Artikel, den ich in der Zeitung gelesen habe. In New York starb eine Milliardärin, das ist erstmal bedauerlich, keine Frage. Diese Dame hinterließ einer anderen Dame 12 Millionen Dollar (irgendwas um die 7,7 Millionen Euro), doch dieses Geld, bzw. dieses Erbe wurde der Dame aberkannt. Warum? Nun, weil sie eine HUNDEdame ist. Ein Gericht hat entschieden, dass die Hundedame nicht diese Summe erben darf. Jesses, dachte ich mir, es gibt doch noch gescheite Richter, die sowas entscheiden und sich gegen merkwürdige Testamente durchsetzen, denn was soll denn eine 9-jährige Malteserhündin mit 12 Millionen Dollar, nicht wahr?
Sie bekommt jetzt nur noch 2 Millionen Dollar. Der HUND BEKOMMT 2 Millionen DOLLAR.
Erklärt das mal jemanden, der am Ende eines Monats 2€ übrig hat, nachdem er all seine Rechnungen bezahlt hat und die Familie ernährt hat.
Diese Familie könnte Glück haben, würde sie in den Staaten leben und ihr Hund wäre von einer Straßenreinigungsmaschine aufgesaugt worden, wie ebenfalls in New York passiert. Das Schmerzensgeld würde all ihre Sorgen lösen
Sagt mir bitte: WAS macht ein Hund mit 2 Millionen Dollar?
Und: Schönes Wochenende, ich werde heute beim Grillen schlemmen und morgen werde ich in meiner Mopped-Kluft wegschwimmen, bei den Temperaturen. Drückt mir die Daumen, dass Tommy in die LEDERkombi steigt 
Dann mache ich auch ein Bild, versprochen!
Mit Geld kannst Du ein Haus kaufen, aber kein Zuhause.
Mit Geld kannst Du eine Uhr kaufen, aber keine Zeit.
Mit Geld kannst Du ein Bett kaufen, aber keinen Schlaf.
Mit Geld kannst Du ein Buch kaufen, aber kein Wissen.
Mit Geld kannst Du einen Arzt kaufen, aber nicht Gesundheit.
Mit Geld kannst Du eine Position kaufen, aber nicht Respekt.
Mit Geld kannst Du Blut kaufen, aber nicht Leben.
Mit Geld kannst Du Sex kaufen, aber keine Liebe.
Quelle: via E-Mail
Das habe ich heute via E-Mail bekommen. Es war eine PPS, wie man sie täglich zu Hauf bekommt. Die meisten werden gelöscht, denn man möchte nicht an irgendwelchen “Zauber” denken, der einem den Arm abfallen lässt, wenn man diese Präsentation nicht an 9 Freunde weiterleitet.
Der Unterschied zu den anderen, die ich lösche? Nicht gegeben. Außer, dass ich mir diese Aussagen vorher aufgeschrieben habe.
Ich finde es schön, es berührt, es steckt eine Menge Wahrheit drin, um nicht zu sagen: Verdammt, warum ist mir das nicht eingefallen?! Doch dann … dann kommt mir wieder der Spruch in den Sinn: “Geld allein macht nicht glücklich” und ich spüre eine leise Wut in mir aufsteigen, denn diesen Satz höre ich immer nur von 2 Gruppen von Menschen:
1. Denjenigen, die genug Geld haben und
2. denen, die sehr wenig davon haben und sich einreden, dass sie nicht gerne mehr hätten.
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Einige werden sich schon gefragt haben, wo das verdorbene Stück das kleine, süße Schäfchen abgeblieben ist, nicht wahr? Tut mir leid, ich habe die Berichterstattung in letzter Zeit etwas vernachlässigt, hole es hiermit nach, denn Louies Reise in Deutschland neigt sich langsam dem Ende, wenn sich nicht noch eine nette Tante oder ein netter Onkel melden.
Louie verbrachte eine schöne Woche bei Tante Brainshaking und ihrem Keks, leider war Tante Brainshaking krank, doch Louie versuchte nicht zu viele Umstände zu machen und half ihr fleißig bei der Arbeit. Ich hoffe, es geht ihr wieder wesentlich besser, auch wenn sie sich leider nicht mehr meldet. Liebe Tante Brainshaking, über ein kleines Lebenszeichen würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank, dass Du Louie aufgenommen hast.
Danach reiste der kleine Racker zu Onkel Andi nach Berlin. Endlich mal wieder ein Männerhaushalt, dachte sich Louie und überredete den Onkel dazu, ein Fußball-Spiel zu kaufen
Weitere Märchen, Aufklärung über kulinarische Genüsse aus der Hauptstadt (unter anderem wurde Brother Louie unterstellt, die Kinderschoki-Vorräte aufgegessen zu haben. Niemals, sage ich! Louie hat eine Schoki-Unverträglichkeit, das hat er von mir
) und Drohungen zum Thema “Die ganze Wahrheit über die Beine des Andi aus Berlin” könnt ihr hier nachlesen und es wurde auch wunderbar mit Bildern dokumentiert. Ich werde auch alle bald ins Album laden, versprochen.
Beim Onkel Andi gab es sogar eine Abschiedsparty und ein eigens komponiertes LIED, in dem ALLE bisherigen Taten und Onkel vorkommen, ich war und bin nach wie vor sehr begeistert. Wenn Du mit Deinen Beinen kein Geld verdienen möchtest, vielleicht dann als song writer? Mr. Rock’n'Roll würde sich über etwas Unterstützung freuen, oder?
Die letzte Woche verbrachte Louie bei Tante Alexandra, bei der es sogar bewegte Bilder gab. Auch dort ging es nicht ohne Fußball und Freunde, die er dort zahlreich kennen lernen durfte. Diese Freunde haben sogar im Vorfeld fleißig geübt, wie man ein kleines Schaf gebührend empfängt. Und dann durfte der Kleine auch noch eine Reise machen, auf der es eine Menge zu entdecken gab. Liebe Alexandra, ich danke Dir vielmals für die wunderschönen Bilder und für das Kind in Dir
Hier könnt ihr einige Impressionen sehen:
Zarter Pfirsich-Teint von Diorskin Pure Light, 42€
Glänzende Augen, von Natur aus, kostenlos
Glänzendes Haar, Guhl Rosenöl-Shampoo, 4,99€
Gerader Rücken, neues Selbstbewusstsein, kostenlos
Funkelnder Wolfram-Tungsten-Ring, Geschenk, 50€
Knackig sitzende Jeans, Apple Bottoms USA, 70US$
Ein Raum voller Marketing-Fuzzis, sensationell, gratis
Der Gesichtsausdruck einer lieben Kollegin, die auf Teufel-komm-raus versucht mir mit Blicken und Gesten begreiflich zu machen, dass mir der Bügel meines 80€ BH gleich die Hauptschlagader durchbohrt …
…unbezahlbar.
Meine Wut & Scham: Unbeschreiblich.
… und dann ist gut, Frau Prinzessin, die Du mir dieses Holz an den Kopf geschmissen hast. Dabei kann ich das nicht leiden. Gar nicht leiden. Es geht um “10 Dinge, auf die ich voll abfahre” - und danach werde ich mir eine Blog-Auszeit nehmen. Erstmal bis zum Wochenende.
1. Meine Physis - denn in den letzten 32 Jahren habe ich mich stets zu 100% auf meine Sinnesorgane verlassen können. Wenn mir etwas runterfiel, hob ich es auf ohne darüber nachzudenken, ob mir schwindelig wird. Ich setze mich auf mein Fahrrad und fahre 40-50 Kilometer, ohne dass ich danach ein Sauerstoff-Zelt brauche (auch wenn ich dem Gesicht nach durchaus diesen Eindruck erwecke). Mein Körper schwitzt, wenn ihm heiß ist, friert, wenn ihm kalt ist und sendet deutliche Signale, wenn ich ihm Schlechtes tue, wie am letzten Wochenende, weshalb ich nun etwas angeschlagen bin.
2. Meine große Liebe - der deutlichste Beweis dafür, dass Hoffnungen belohnt werden.
3. Mein Stevens X6, das beste Fahrrad, welches ich je gefahren bin.
4. Mein Seelenvogel, der mich nach all den Stichen & Hieben immer wieder daran erinnert, dass ich auf meine innere Stimme hören muss, damit ich die richtigen Entscheidungen treffe.
5. Mein iMeg, auf dem mittlerweile 8GB Seelen-Musik drauf sind, unter anderem das neue DISTURBED-Album, welches der ideale Sport-Treiber ist.
6. Meine Freunde, die für mich durch die Hölle und zurück gehen würden, um mein Leben zu retten.
7. Maria - der ich einen wunderbaren Boden verdanke, den ich mit der Zeit und jedem Lebensjahr nähren konnte, damit sie stolz auf mich sein kann.
8. Die Rennsemmel, die mich in den letzten 8 Jahren nicht im Stich gelassen hat und die ich frühestens in 6 Jahren beerdigen werde, keinen Tag früher.
9. Meine Ed Hardy’s, weil diese so geil sind, dass mich jeder auf sie anspricht.
10. Die Menschen, die dieses Blog Tag für Tag lesen, die sich Gedanken über meine Gedanken machen. Die widersprechen, diskutieren, debattieren, lachen, albern und mitfühlen.
Ich wünsche euch eine schöne Woche.
In diesem Beitrag werde ich wieder 2 Bilder abliefern.
Das erste Bild zum Thema der Woche 23, welches lautet: “Die Farbe GELB”. Dazu gibt es nicht viel zu sagen, außer: GELB ist eine Farbe, die man a) in meinem Kleider- und Schuhschrank auf keinen Fall finden wird. Gelb steht mir nicht. Ich habe nicht mal gelbe Deko, denn die steht mir auch nicht. Wir haben jedoch 2 Bäder: 1 Sylvester und 1 Tweety-Bad, denn in jedem steht eine Figur, ich zeige euch natürlich nur die gelbe
Das zweite Bild bezieht sich auf das Thema der aktuellen Woche 24: “Werkzeuge”. Nun gut, hier muss ich etwas ausholen: Ich habe so ziemlich 2 linke Hände. Wenn man mir etwas einige Male zeigt und Geduld an den Tag legt, stelle ich mich nicht zu dumm an, doch meist habe ich selbst keine Geduld und bin auch nicht gerade … feinmotorisch begabt. In der Schule wickelte ich ein paar Jungs um den Finger, die mir im Werkunterricht ihre gebastelten Sachen gaben, damit ich mir dafür eine 1-2 beim Lehrer holte, während sie eine 2-4 dafür bekamen. Es dauert ein Weilchen, bis sie merkten, dass etwas grundsätzlich schief läuft, aber da waren wir schon aus der Schule raus.
In Handarbeit wurde ich aus Mitleid von der Arbeit ausgeschlossen, nachdem ich mir - fragt mich nicht wie - die Häkelnadel zwischen Mittel- und Ringfinger rammte und man schneiden wollte, da so eine Häkelnadel einen fiesen Widerhaken hat. Beim Stricken beraubte ich meine arme Großmutter beinahe ihres Augenlichtes, als ich mit den langen Stricknadeln eine Reihe von hier bis nach Castrop-Rauxel strickte, da ich es nicht schaffte, in die 2. Reihe zu kommen. Deshalb entschloss ich mich - zum Leidwesen meines Vaters, der bis heute der Ansicht ist, dass man mit Schwielen an den Händen, Schmerzen im Rücken, Knien und nach einem Job an einer Maschine nach Hause kommt, denn nur das wäre Arbeit - etwas zu machen, wofür ich meine Hände nicht brauche und wo mir meine Grobmotorik das Leben nicht zur Hölle macht.
Dazu muss man sagen, dass meine Eltern Deutschland verließen, damit die Kinder ein besseres Leben hatten. Also sah man mich als Ärztin oder Anwältin, die nebenbei noch etwas … Handarbeit macht, damit sie abends zu müde ist, das viele Geld auszugeben, das sie verdient hat. Nach einem Ausflug in die Uni, einem erfolgreichem Abbruch des Studiums beschloss ich etwas solides zu machen und ging “in die Werbung”. Mein Werkzeug ist primär mein Kopf. Dazu kommen noch die Hände, die das ausführen, was der Kopf sich ausgedacht hat, indem sie mit ca. 250 Anschlägen/Minute tippen. (Die Tasten sind groß, eine Tastatur überlebt bei mir max. 6-12 Monate, auch für Grobmotoriker geeignet). Kopf, Hände und Tastatur. Meinen Kopf kennt ihr. Meine Hände kann ich nicht knipsen, sie sind einfach zu schnell und das Bild zeigt die 3 wichtigsten Tasten auf meiner Tastatur: Das Internet, die E-Mail und die Favoriten. Vielen Dank
Komisch, seit ich Henry Millers ‘Opus pistorum’ gelesen habe, sehe ich immer gekringelte Haare und runzeliges Fleisch, wenn ich das Wort ‘Thursday’ lese oder schreibe. Liebhabern von Herrn Miller wird bekannt sein, was ich meine. Ich möchte nicht näher darauf eingehen, da mein heutiges Thema anders lautet, nämlich:
Kontaktanzeigen.
Wenn man, wie ich, jahrelang sein (Liebes-)Glück in in diversen ‘dating communities’ gesucht hat und den Anspruch an sich hatte, ANDERS zu sein (”Wie individuell!”, werdet ihr denken, aber ‘anders’ definiert sich bei 60% der Menschen gleich
), fragte ich mich mit der Zeit zwangsläufig, ob es eine ‘Killer Anzeige’ geben kann, mit der man JEDE(N) bekommt.
Die gibt es nicht. Ich habe alles mögliche durchprobiert und für mich herausgefunden, dass weniger tatsächlich mehr ist. Es geht um dieses eine Wort, die eine Zeile, den einen Satz, der sich einprägen muss, der ansprechen muss, der NEUGIERIG machen muss. DER Köder. Romane folgen später, wenn der erste Eindruck bestätigt und das Interesse an einem ‘MEHR’ gefruchtet hat.
Doch welches Wort?
Dass Sex fast alles verkaufen kann, ist nicht neu. Doch will man einen Kerl, der sich ausschließlich durch Sex definiert? (Jaaaaa, wenn frau gerade auf einen unverbindlichen Fick aus ist, aber doch nicht für MEHR!) - während ich also weiterhin über das eine Wort, die eine Zeile, den einen Satz nachdenke, hier das Zwischenergebnis, bzw. Rohfassung:
Ich bin eine sozialkritische, sozial engagierte Persönlichkeit, gestalte meine Klamotten selber (Batik), umsorge meine Schafe gut, wegen der Wolle für die Socken die Omi mir strickt. Für geselliges Beisammensein mit Trommelmusik und Konsum von diversen Kräutern bin ich jederzeit zu haben. Jegliche Körperbehaarung trage ich stets natürlich und ohne Zusätze von Chemikalien. An den Wochenenden gehe ich gern auf Demos, um danach bei Grünkernbratlingen und Sojaprossensalat über die Weltverbesserung zu diskutieren. Ich liebe SEX, verhüte mit der Knaus-Ogino-Methode, denn Latex kommt mir nicht zwischen die Beine. Du trägst Deine Haare wahlweise lang und offen und siehst sie als Brutstätte für individuelle Lebensformen an, magst ebenso wie ich Körperbehaarung an den richtigen Stellen, Deine Unterhemden haben Seltenheitswert, genauso wie Dein einmaliger und eigensinniger Kleidungsstil. Berufliche Qualifizierung mit viel Tagesfreizeit ist selbstverständlich erwünscht.
Könnte das funktionieren?
Warum das so komisch klingt? Nun, 80% der Männer stehen auf TOTAL natürliche Frauen, ohne das “ganze Tussi-Zeug, MakeUp, Tussi-Klamotten, etc.”.
Ich leih sie euch gerne aus, wenn ihr im Gegenzug versprecht zu berichten, ob sie erfolgreich war.
Und dieses EINE Wort … fällt mir einfach nicht ein, verdammt.






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