SaR: 3 Wochen

geschrieben von Meg in Schafiges 15 Kommentare »

Oh herrjeh, wie die Zeit vergeht! Und wenn man mal ein paar Tage nichts gemacht hat, wird man gleich bestraft und darf nun zusammen fassen. Das letzte Mal berichtete ich von Louies sensationellen Besuch bei Tante von Krötengrün und seiner Ehrenurkunde, die er als Gast-Berliner bekommen hat. Danach reiste Louie zu Tante Michi und Onkel Dürrbi, wo er sogar in der Kategorie “Getier” landete. Ich hoffe, er hat davon nichts mitbekommen, sowas nimmt er sehr persönlich ;) Obwohl ich angenommen hatte, Louie sei etwas ruhiger geworden nach all den aufregenden Wochen, stürzte er sich gleich wieder in gleich 2 Schweinereien, die ihm eine Menge Spaß machten. Doch dann ging es richtig los:

“Ich muß mich gleich entschuldigen, es kann nämlich sein, daß ich noch eine leichte Alkoholfahne habe. Aber der Reihe nach… Gestern wollte ich zuerst nur ins Bett gehen, zumindest habe ich das gesagt. Aber ich bin in die Kuscheltier-WG eingeladen worden und die Einladung konnte ich auf gar keinem Fall ablehnen …”

und das Übel nahm seinen Lauf! Es gab eine Party und im Anschluss danach Katzenjammer! Weiterlesen

Es wurde gekocht und geduscht, Louie durfte Auto fahren und Baileys saufen, er hatte ein richtig tolles Leben bei den beiden, doch nach einer Woche musste er weiter, denn Oma Maksi erwartet den kleinen Racker voller Vorfreude, nichts ahnend, was sie sich da ins Haus holt. Es fing auch sehr harmlos an und Louie tat, was die strenge Oma verlangte, zeigte sogar all seine Zähne (ich wusste nicht, dass er mitunter zum Werwolf mutieren konnte, aber ich sollte im Laufe der Zeit noch mehr über dieses Schaf lernen .. :roll: ) Am meisten freute ich mich darüber, dass Louie nicht zu eitel ist und beim Lesen auch seine Lesebrille aufsetzt, die er von Tante Murmel bekommen hatte. Als ich allerdings gesehen habe, WAS er da liest, war ich etwas … geschockt und fürchtete, Oma Maksi hätte nicht nur derartige Literatur frei zugänglich rumliegen, sondern gar noch mehr Spielzeug oder Material! :shock:

weiter »

Städte-Holz

geschrieben von Meg in Holz 5 Kommentare »

Zum Glück bin ich eine Zeit lang von dem fliegenden Holz verschont geblieben, doch vor einigen Tagen traf mich Conni direkt am Kopf :eek:

Es geht um Städte - ich werde mich auch auf Deutschland beschränken, denn sonst schreibe ich noch bis morgen und wage zu bezweifeln, dass sich das jemand durchliest.

In welchen Städten bist du schon gewesen?
Soest, Unna, Werl, Bad Sassendorf, Arnsberg, Winterberg … nee, das kann so nicht weiter gehen. Stand bei dem Stock eine Angabe, ob es sich um Städte > 1. Mio. Einwohner handeln soll? Das wäre einfacher. Sonst sage ich nur: Bonn, Berlin, Köln, München, Hamburg, Bremen, Düsseldorf, Vechta :mrgreen: !

Welche Stadt (nicht die, in der du wohnst!) gefällt dir am besten?
MeghamCity! :mrgreen:

Welche Stadt hat dir gar nicht gefallen?
Oer-Erkenschwick ;)

Welches ist dein Reisemittel um die Städte zu erreichen?
In den meisten Fällen Auto, wobei ich heute mein Rad aus dem Keller holen werde, dann darf ich auch nach Köln rein, ohne eine sinn-befreite Plakette kaufen zu müssen.

Welche Stadt willst du unbedingt noch sehen?
Ich möchte auf jeden Fall einige Städtchen an der Ost- und Nordsee sehen. Das liegt zum einen an der schönen Architektur, als auch am Meer natürlich.

Wer bekommt den Stock?
Niemand, da ich keinen Mehrwert darin sehe, bedaure. Aber ihr könnt ihn dennoch aufheben ;)

Schönheit vs. Humor

geschrieben von Meg in Norma Loh 10 Kommentare »

Norma Loh ist 32 Jahre alt, sie führt ein durchschnittliches Leben, hat einen Job, der ihr an den meisten Tagen des Jahres sogar richtig Spaß macht. Sie hat ein kleines Auto, lebt in einer mittelgroßen Stadt in NRW in einer kleinen Mietwohnung. Sie hat einen Bausparvertrag und eine handvoll Freunde plus eine Menge Bekannte. Manchmal hat sie einen Freund, doch wie das Leben so spielt – manchmal auch nicht. Ihre beste Freundin heißt Erika Mustermann und muss mir ihrem Namen das ein oder andere Mal den Platzhalter spielen, wenn es sich gerade ergibt.

Norma Loh liest sehr viel und ist immer sehr genau über ihr Seelenleben informiert, denn auch dieses wird von ihr regelmäßig unter die Lupe genommen.
Das tut sie mit Hilfe von diversen Frauenzeitschriften, in denen sie mit Vorliebe die s.g. Psycho-Tests macht, damit sie vor Freunden und Bekannten stets etwas Neues darüber zu erzählen hat, welcher Wohn-Typ sie ist, ob sie eher mutig oder zurückhaltend ist, welche Sportarten besser zu ihrer Persönlichkeit passen und ob sie selbstbewusst im Bett ist, wobei sie das Letztere als Kriterium dafür nutzt, sich in diversen Flirt-Börsen anzumelden, um dort kryptische Profilbeschreibungen zu hinterlassen, die im schlimmsten Fall einen gelangweilten Serientöäter auf den Plan rufen.

weiter »

Liebe ist …

geschrieben von Meg in Daily thoughts 19 Kommentare »

… wenn er patschnass vor der Tür steht, der Regen vom Helm, Rucksack, Brille, Jacke, Hose tropft, weil er bei dem Wetter Motorrad gefahren ist, damit ich das Auto haben kann. :hug:

Doch heute haben wir die Rennsemmel wieder aus der Werkstatt geholt. Der “Joooolf 3″ hat versprochen, jetzt keine Zicken mehr zu machen, damit mein Herz trocken nach Hause kommt :)

HellsMeg

geschrieben von Meg in Daily thoughts 53 Kommentare »

Tagelange machte ich mich verrückt. Das kann ich sehr gut. Innerlich knabbert die Angst an meiner Seele, Zweifel fressen große Löcher in meine Auffassungsgabe, der innere Schweinehund lässt mich die dunklen Wälder der bösen Träume aufsuchen und schweißgebadet aufwachen.
Vor einigen Tagen bereits kam die neue Biker-Hose an. Oh, falls jetzt auch nur einer von euch glaubt, dass das sexy aussieht, wenn man so eine Hose anzieht, der glaubt auch daran, dass die Möpse von Pam Anderson echt sind. Ich war nervös, sehr sogar. Ich wollte, dass diese Hose passt, dass sie wie angegossen sitzt und dass ich dermaßen cool darin aussehe, dass ich auf der Stelle hätte Eiswürfel pinkeln können. Soweit die Theorie. Die Praxis sah so aus, dass es 10 Minuten dauerte, bis ich endlich in dieser Hose war, der Schritt irgendwo 10-15 cm unter dem dafür vorgesehen Ort hing und ich japsend auf dem Bett lag und um Hilfe schrie, die in Form von ElMar herbeieilte und sich das Grinsen nicht verkneifen konnte.
Mach JAPS mir JAPS bitte ÄCHZ die STÖHN Hose zu!” Argh.

Mein Liebster zog und zerrte und schloss die Hose, half mir auf die Beine und hielt mich fest, als mir kurz schwarz vor Augen wurde. Oha. So fühlen sich also Biker, hm? Bitte nicht! Es war schrecklich! Jeder, der Wallace und Gromit kennt und gesehen hat, stelle sich nun den Gang von Wallace vor, als er in seiner Techno-Hose unterwegs ist. Alle anderen denken bitte an Jane Wayne. Einen Fuß vor den anderen? Keine Chance. Überall Protektoren und das 100% Polyester-Innenfutter klebt am Arsch. Innenfutter?! Juhu! Also wieder aus der Hose gepellt und das Innenfutter rausgemacht. Danach setzte ich mich hin und überprüfte, wie viel schmaler meine Oberschenkel nach den 10 Minuten in der Lymphdrainagen-Hose geworden sind.

weiter »

8 Minuten

geschrieben von Meg in Daily thoughts 47 Kommentare »

Paare reden ja angeblich nur 8 Minuten täglich miteinander. Dies ist aber nicht das Ergebnis einer 20-jährigen Ehe, nein, dieser “Zustand” soll sich schon nach einem Jahr Beziehung breitmachen.Eigentlich kann ich das gar nicht glauben. Ich betreibe ja schon mehr tägliche Konversation mit Rechner oder Auto, auch wenn diese Diskussion recht einseitig bleibt. Aber jedesmal, wenn ich in einem Restaurant, Café oder in einer Eisdiele sitze und anfange fremde Menschen zu beobachten, bin ich wirklich erschrocken, wie ruhig es da zum größten Teil ist. Ich habe schon Pärchen am Nebentisch erlebt, die sich über eine Stunde gegenüber sitzen, bestellen, essen, trinken, bezahlen aber nicht ein Wort miteinander wechseln.

Murmel und ich haben die Beobachtung bereits einige Male im Urlaub gemacht. Während wir ständig am erzählen sind, sitzen um uns herum Paare, die - außer um die Bestellung aufzugeben - den Mund nicht aufmachen.

Ich befürchte, dass in diesen theoretischen 8 Minuten Gespräche wie “Wo ist mein roter Pullover?” oder auch “Warum hast du den Müll nicht rausgebracht?” oder “Warum kannst du nie den Klodeckel runter machen?” mit inbegriffen sind. Traurig eigentlich, dass sich so viele Menschen nichts zu sagen haben…
Eine Frau verbrät täglich bis zu 40.000 Wörter. Oder sie bloggt?
Bitte, nicht falsch verstehen. Ich komme auf meine Kosten, denn wir kommen auf mehr als 8 Minuten, aber es stimmt schon, dass es weniger wird. Dafür quasseln wir im Urlaub, an den Wochenenden, wenn wir unterwegs sind und die Welt entdecken. Und da geht es nicht ausschließlich darum, was man abends kochen soll. Derzeit sprechen wir verstärkt darüber, wie ich es schaffen soll, 3 Stunden auf dem Motorrad zu sitzen und zu fahren. Ohne Führerschein.

Schlimmer wird das, wenn beide viel Zeit vor dem Rechner verbringen. Wie ist das bei euch?

Ich werde jetzt 2 Tage zuhören. Nicht reden, nicht bloggen. Zuhören. Bis Freitag! :)

Unterhaltet mich bitte, denn lesen kann ich! :mrgreen:

Runter vom Gas!

geschrieben von Meg in Daily thoughts 15 Kommentare »

Oh. Kompromittierendes Thema, bin ich doch selbst ein Geschwindigkeitsjunkie. Ich liebe hohe Geschwindigkeiten, fahre gerne sehr schnell, fahre gerne hoch und schnell (Achterbahnen). Genieße den Rausch, gierig sauge ich den Cocktail aus Adrenalin und Oxytocin in mir auf. Nicht selten singe ich dabei auch noch laut. Singen löst - laut neuesten Forschungsergebnissen - ähnliche Gefühle wie Sex oder Essen aus. Ein Glückshormon wird ausgeschüttet, die Konzentration von Hormonen, die aggressiver und streßanfälliger machen (Testosteron :mrgreen: und Cortison) sinkt. Und einen weiteren Vorteil hat es: Im Auto störe ich niemanden damit und kann mir einbilden, eine unglaublich tolle Stimme zu haben.

Warum das Thema kompromittierend ist? Nun, hier geht es um eine neue Kampagne, die da “Runter vom Gas” heißt. Der Name sagt schon aus, worum es geht: Raser auf unseren Straßen zu bremsen. Mit den tollen Plakaten, die wir von den Autobahnen kennen “Raser haben einen Kleinen” ist es wohl nicht gelungen. Nun möchte man schocken. Denn man hat gelernt: Erst, wenn man die Leute aufrüttelt, hören sie einem zu. Doch was schockt heute noch einen abgebrühten Bürger, der sich an Ostern 10 Horrorfilme reinzieht?

Das vielleicht? -> TV-Spot zu “Runter vom Gas”.

Ich hoffe es. Klickt auf den link, fahrt mit der Maus über die Bilder, sagt mir, was ihr denkt.

Ich wünsche derweil ein schönes WE und werde mir mit Frau Murmel und Brother Louie ein schönes machen :)

Freiheit … ?

geschrieben von Meg in Blogroll 17 Kommentare »
Freiheit, Freiheit,
ist das einzige, was zählt!

sang Marius Müller Westernhagen bereits vor etlichen Jahren. Zum Geburtstag habe ich das Buch “Kind 44″ geschenkt bekommen, welches ich in kürzester Zeit verschlungen habe, auch wenn mir bisweilen das Herz bis zum Halse schlug und ich mir mehr als einmal bewusst wurde, wie gut es mir in der Demokratie geht. Ich kenne noch die Lebensmittelmarken aus Polen, mit denen Lebensmittel zugeteilt wurden. Stundenlang standen wir uns die Beine in den Bauch, wenn es hieß: es gibt Brot/Fleisch/Butter. Doch egal wie lange man in so einer Schlang stand, man wusste nicht, ob es für alle reichen würde. Dennoch: Hunger habe ich nie leiden müssen.
Ich kenne auch die Polizeistunde. Doch auch das war nichts, was mir oder meinen Eltern Angst gemacht hat.
In Russland musste man unter Stalin jederzeit damit rechnen, als Volksfeind denunziert zu werden und im Gulag sein - dann nicht mehr nennenswertes und als solches betrachtetes - Leben(sende) zu fristen. Ein Leben war dort nichts wert. Tausende von Menschen starben unschuldig, bloß, weil sie zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort waren, anders geschaut haben, als man es von ihnen verlangte oder nicht die Antwort gaben, die man hören wollte.

Seit Tagen verfolge ich, was in Tibet los ist. Seit Tagen scanne ich die Presse, denn … eine liebe Bekannte von mir, Marloes, ist derzeit in Tibet. Gestern habe ich endlich in ihrem Blog gelesen, dass sie Tibet verlassen haben. Sie macht ein Jahr Pause und reist um die Welt. Schaut euch das Blog an, es ist spannend.

weiter »

Bewerbung

geschrieben von Meg in Blogroll, Intern 27 Kommentare »

Die Leserschaft hat entschieden:

Seelenvögel nehmen die Herausforderung an und bewerben sich hiermit um den “Sex Sells Award” von AMY & PINK.

Ich habe Tante Wiki kurz bemüht:

Sex sells ist eine in gleicher Bedeutung aus dem Englischen ins Deutsche übernommene Redewendung aus der Sprache der Werbung. Im weiteren Sinne gehört Sex sells zum Gender Marketing: Sie bringt zum Ausdruck, dass sich ein Produkt besser verkauft, wenn es in einem Kontext dargestellt wird, der sexuelle Inhalte präsentiert. Typische Beispiele sind leicht bekleidete Frauen in der Werbung für Autos oder Motorräder, die als Blickfang dienen, oder das Girlspotting in Fernsehshows.

An dieser Stelle möchte ich - mit vor Stolz geschwellter Brust (Klischees erfüllen wir gerne sofort) - verkünden, dass weder Murmel noch ich es bisher nötig gehabt haben, unsere Körper nackt einsetzen zu müssen, damit man unsere Texte liest.
Wir haben mit Herz, Augen, Seele, einem guten Gespür für Themen und die Leserwünsche (Statistik ;) ) Abwechslung, weiblichem Charme und anderen körperlosen Attributen überzeugen können. Die Erotik-Kategorie hat nur 12 Beiträge! ;)
Aber wenn man Schuhen, Schokolade und Musik eine erotische Komponente gibt - und die haben sie auch - dann verkaufe ich euch Sex. Besser: ich schenke es euch :)

Gerne hätte ich den “Sex Sells” mit dem “Riesenschnauze”-Award gemischt und dieses als Kompliment gesehen, denn wer über sich selbst lachen kann - und als Werbeschlampe (die ich nun mal bin) und Murmel als Zeitungstante können das allemal - und es auch noch schafft, so viele aktive, interessierte, authentische und partizipierende Leser dazu zu bringen, dass wir Netzwerke bauen können, haben wir das erreicht, was wir uns gewünscht haben: Ein tolles Blog mit tollen Leuten.

Danke schön! kuss2.gif

Sobald das “Voting” losgeht, zähle ich auf euch!

Projekt 52: Mein Weg zur …

geschrieben von Meg in Projekt 52 19 Kommentare »

Ich war 8 Jahre alt, als der Ernst des meines Lebens begann: immerhin war ich nun eine Anwärterin auf den Leib eines 33-jährigen, langhaarigen Mannes.Ich war eine Leseratte, wie sie im Buche stand, verschlang ein Buch nach dem anderen und war das liebste Kind in der Familie (Tanten, Onkel und Großeltern eingeschlossen), denn es war sehr einfach mich glücklich zu machen: Bücher schenken.
Zu Weihnachten, Ostern, Geburtstag, intenat. Kindertag - ich ließ keinen Feiertag aus, um mir Bücher zu wünschen und besaß im Alter von 12 Jahren eine kleine Bibliothek, die ca. 250 Bücher umfasste. Ja, ich führte sogar Buch über diese Bücher, denn ich verlieh sie und achtete penibelst darauf, dass ich sie rechtzeitig zurückbekam.

Doch nun sah ich mich einer verdammt großen Herausforderung gegenüber. Mein Wortschatz mag damals für eine 8-jährige recht umfangreich gewesen zu sein, doch schien er in Anbetracht dieser Lektüre infantil. Man legte mir die Bibel und den Katechismus in die Hand. Das war hart.
Doch das Ziel lautete: Prüfung bestehen, zur Kommunion gehen und endlich den Leib Christi legal empfangen, denn: bevor ich überhaupt zur Kommunion zugelassen wurde, hatte ich bereits gar schrecklich gesündigt: ich hatte mich - jedes Mal, wenn wir in einer anderen Kirche als der „heimischen” zum Gottesdienst gingen - nach vorne geschlichen und habe die Kommunion entgegengenommen.

weiter »